Tokio Hotel

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 Kapitel 3

 Krissys Sicht
"Hey, was haltet ihr davon, wenn wir was spielen?", fragte Bill lustig durch die Runde. Doch keiner schien ihn zu hören. Ich zumindest nur langsam, denn Georg interessierte mich irgendwie mehr. Außerdem hatte ich noch ein bisschen Kopfweh. Erst jetzt fiel mir ein, dass Kathi und Tom gelauscht hatten. Sie nickten und Bill holte - oh mein Gott- Monopoly raus. Georg fing nur an zu grinsen. "Das war soo typisch...Gustav, willste nicht mitspielen?" Gustav sah in düster an. Dann wandte er sich wieder Pati zu. Jetzt waren alle beschäftigt. Außer Georg und ich! Hmm...ich muss mir was einfallen lassen...*nachdenk*..."Auaaa...", rief ich aus. Ich tat, als würden sich meine Kopfschmerzen ausbreiten. Jetzt war seine Aufmerksamkeit sicher. Er drehte sich zu mir um, legte mir seinen Arm um. "Ooohh...." Es schien ihm richtig Leid zu tun. Er streichelte mir die Schulter. Dann lächelte er. "Du kleine Schauspielerin!" Ich grinste. Währenddessen hatten Kathi, Bill und Tom Spaß am Spiel. Pati unterhielt sich gerade ziemlich energisch mit Gustav. "Hmm...und was machen wir jetzt?", fragte mich Georg ziemlich ratlos. "Wie wäre es, wenn du so nett wärest und mir sagen würdest, wo das Klo ist?", fragte ich zurück. "Warte, ich zeige es dir!" Wir standen auf. Er ergriff meine Hand und zog mich aus der Tür. Er lächelte, während er vor der Toilettentür stehen blieb. "Ich warte auf dich." Ich nickte, doch als ich drinnen war, fiel mir auf, wie überflüssig das Ganze überhaupt war. In Gedanken vergraben setzte ich mich kurz auf den Boden. Das war schon alles ziemlich komisch. Aber dass die Vier crazy waren, davon waren wir drei Mädels einfach mal ausgegangen. Ausgerechnet Georg hatte mir die Tür vors Gesicht geknallt. Ob das wohl ein Schicksalsschlag war? - "Krissy!" Ich erhob mich und ging hinaus. "Na endlich...brauchen Frauen immer so lange?" Ich nickte. Zufrieden mit dieser Antwort zerrte er mich wieder zurück. "Du, Georg?" Er blickte mich an. "Jetzt wird's wieder genau so langweilig wie vorher!" Er nickte wieder. "Da müssen wir wohl durch." Ich wollte ihm in die Augen sehen, meine Füße spielten aber nicht mit. Also fiel ich hin. "Oh maaan...ich hasse meine Tollpatschigkeit!", rief ich aus und rieb mir die Knie. Georg beugte sich runter. "Lass doch mal schauen!" Er krempelte meine Jeans um. In dem Moment verhakten sich unsere Augen. Man, war das ein geiles Gefühl. Seine linke Hand lag über meiner. "Autsch!" Er hatte mir aus Versehen an das Knie gefasst, auf das ich gefallen war. Vor Lachen sackte er auf mir zusammen .Wir konnten uns nicht mehr einkriegen. Lustig war es. Unser Gelächter musste man überall hören. Irgendwann bekamen wir keine Luft mehr und grinsten nur. Georg: "Oh man, ich kann nicht mehr!" Ich kicherte. Dann brach in unserer Nähe ein verdammt großes Gelächter aus. Im Türrahmen waren alle versammelt. Kathi und Bill der ihr schon den Arm umgelegt hatte, Gustav und Pati die nahe beieinander standen und Tom - der Kleine - lachte am lautesten. Wir liefen rot an. Wie sollten wir aus dieser Situation rauskommen?

 


 

 


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