Tokio Hotel

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Kapitel 5

Krissys Sicht

"Au!", schrie Kathi auf. Blitzschnell nahm Georg den Arm von der Rückenlehne. Auch ich rückte gleich ein Stück von ihm weg. Wir alle sahen gespannt auf Kathi. Bill sah schuldbewusst drein. "Tut mir Leid...ich wollte dich nicht in die Hand kneifen..." Wir fingen alle an zu lachen, bis Kathi die Situation aufklärte. "Bill wollte sich Geld aus der Bank klauen, ich wollte ihn daran hindern, und da hat er mich in die Hand gekniffen!" beschwerte sie sich. Bill war rot angelaufen. "Sweet, sweet!" sagte Tom. Und wieder mussten alle losprusten. "Nee...das war mogeln!" Georg zog eine Braue hoch. Gustav hingegen antwortete keck: "Ich nenne es, ´dem Glück auf die Sprünge helfen`." Pati sah ihn bewundernd an. Kaum zu glauben wie hin und weg sie von ihm war. Wenn man bedenkt, dass die Vier auch nur Menschen waren. "Was denkst du gerade?" Ich schreckte aus meinen Gedanken hoch. Erstaunt sah ich den grinsenden Georg an. "An nichts....!" Er nickte. "Ja ,ne schon klar!" Ich sah auf den Boden. War ich jetzt genauso schüchtern wie Kathi? "Man, was hast du für viele Ringe an deinen Fingern!" Ja, und man, konnte Georg viel Stuss labern. Aber das sagte ich ihm natürlich nicht. "Ich trage gern so viel Schnickschnack..." "Ich auch." Er ergriff meine Hand und nahm sein Armband ab. Dann wickelte er es mir um. "Hey, das ist doch deins!", rief ich empört aus. "Jetzt nicht mehr!" Ich bestaunte es noch eine Weile ohne zu merken, dass sein Arm schon wider auf der Rückenlehne war. Kathi und Bill spielten noch weiter, Tom war längst pleite und sah zu. Gustav und Pati hörten sich durch sein i-Book. Wenn man bedenkt, dass beide auf Metallica standen, bin ich froh, dass die beiden nicht ganz so laut hörten. "Du bist öfter mal abwesend, ja?" Ich sah wieder zu Georg. "Und wenn schon, ich grübel gerne und träume." Er musterte mich genau. "Ja, das habe ich auch schon bemerkt." Er war wohl leicht gekränkt, dass ich so war, aber ändern konnte ich es gerade auch nicht. Ich war einfach so. In solchen "historischen" Momenten musste ich einfach grübeln. "Ich komm sofort wieder...", sagte Georg schließlich und verließ leicht gereizt das Zimmer. Alle Augen waren auf mich gerichtet. "Na, los hinterher!" sagte Pati. Kathi nickte. Ich rollte mit den Augen und verließ eilig ebenfalls den Raum. "Georg, warte!" Er hielt inne. "Jahaaa?" Bis ich ihn eingeholt hatte dauerte es ein paar Sekunden. Als ich endlich neben ihm stand sagte ich: "Wo willst du hin?" Er schien mich nicht zu beachten. "Ein bisschen rumlaufen...", "Kann ich mit kommen?", "Träum doch lieber noch ein bisschen…" Gleich platzte mir der Kragen. Schnell hakte ich mich bei ihm unter. "Okay, auf los geht´s los!" strahlte ich ihn an. Schließlich kam er nicht umhin zu grinsen.

 

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